Veranstaltung Der Völkermord an den Armeniern und die Shoa

29 Nov

Veranstaltung Der Völkermord an den Armeniern und die Shoa

Veranstaltung Der Völkermord an den Armeniern und die Shoa

Die Veranstaltung ist Teil v. Institut für Migrations- und Rassismusforschung e.V. (iMiR, Hamburg) bis Mai 2014 laufenden Veranstaltungsreihe BEGEGNUNGEN in Geschichte und Gegenwart: DEUTSCHLAND und die TÜRKEI - Zum Umgang mit differierenden Erinnerungskulturen in der multi-ethnischen Gesellschaft

 4. Öffentliche Veranstaltung in der Reihe

BEGEGNUNGEN in Geschichte und Gegenwart: DEUTSCHLAND und die TÜRKEI - Zum Umgang mit differierenden Erinnerungskulturen in der multi-ethnischen Gesellschaft


Am Freitag, 29. November 2013 | 19:00 h | Werkstatt 3, Nernstweg 32-34, Hamburg- Altona


Der Völkermord an den Armeniern und die Shoa

Mihran Dabag untersucht in seinem Vortrag die jungtürkische Politik der Vernichtung gegenüber den Armeniern im Zusammenhang mit der  Umwandlung des Osmanischen Vielvölkerstaats in einen modernen Nationalstaat nach westlichem Vorbild. Er ordnet die Politik der Vernichtung ein in die gesellschaftlichen und staatlichen Veränderungen und in das Netz von Weltanschaungen, politischen Ideen und Programmen, die diesen Umwandlungsprozess vorbereiten, begleiten und rechtfertigen. Zugleich lenkt er den Blick auf analoge Aspekte in der Entwicklung nationaler Diskurse und ihrer Verschränkung mit antisemitischen Positionen im Deutschen Reich seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts.

Prof. Dr. Mihran Dabag, geboren 1944 in Diyarbakir, Türkei, studierte Philosophie, Soziologie, Politologie und Geschichtswissenschaft in Bonn und Bochum. Dabag beschäftigte sich u.a. am Bochumer Institut für Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik (IEE) mit Fragen der Konfliktforschung; an der Sektion für Sozialpsychologie und Sozialanthropologie leitete er gemeinsam mit Kristin Platt ein „Oral History Project“, in dem narrative Interviews mit Überlebenden des Völkermords an den Armeniern geführt und ausgewertet wurden. 1994 gründete er das Institut für Diaspora- und Genozidforschung an der an der Ruhr-Universität Bochum und leitet es seitdem als Direktor.


Einführung in die Veranstaltung: Dr. Andreas Hieronymus, iMiR, Hamburg

Moderation: Ines Fögen, iMiR, Hamburg


Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe unter http://platform.imir.de/?q=content/begegnungen-geschichte-und-gegenwart-deutschland-und-die-t%C3%BCrkei

Hinweise auf Artikel und auf Diskussionen (türkisch, englisch, deutsch) finden Sie/ihr auf der die Reihe begleitenden Facebook-Seite: https://www.facebook.com/pages/Begegnungen-in-Geschichte-und-Gegenwart-Deutschland-und-die-T%C3%BCrkei/161072777421205?fref=ts

 

 

Ines Fögen

Institut für Migrations- und Rassismusforschung e.V.

Nernstweg 32-34

22765 Hamburg

 

fon: +49 (0)40 4929 7247

fax: +49 (0)40 413 696 20

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